|
|
FISCHFANG AN DER ADRIA
Ein chinesisches Sprichwort sagt: Wenn du dein ganzes Leben glücklich sein willst, lerne wie man Fische fängt.
Ein anderes Sprichwort sagt: Gibst du einem Menschen zu essen, sättigst du ihn einmal, lehrst du ihn aber
das Fischen, so wird er ein Leben lang satt.
Fischfang ist eine alte Menschentätigkeit. Beispielsweise, Küsten von Eufrat und Tigris waren die größten
Nahrungsquellen in Mesopotamien vor mehr als 5000 Jahren, indische Städte Mohenjo Daro und Harappa herbergen
Reste von Kupferhacken, Pfeilen und Dreizacken, die älter als 5000 Jahre sind. Altägyptische Aufzeichnungen, die
Fischfang mit einem Stock, Seil und Netz darstellen datieren ungefähr aus dem Jahr 2000 vor Chr.,
und ähnliche Spuren aus China datieren aus dem Jahr 400 vor Chr.
Römische Mosaiken und Bilder zeigen Fische und Meerestiere, die gefangen und gegessen wurden während der
römischen Kaisrschaft. Aristoteles und Plinius beschreiben die Produktion von der Farbe Purpur aus der
Purpurschnecke, wonach die Phönizier bekannt waren.
In der heutigen durch Automobile, Großstädte und moderne Technologien geprägten Zeit, bietet der Fischfang
eine Art Rückkehr zur Natur.
Kroatien ist ein mit Fischfangmöglichkeiten reiches Land, obwohl es wegen unkontrollierten Fischfangs
immer weniger Fische gibt. Für Fischer gibt es veschiedene Sorten von kleinen und großen Fischen,
die entlang der Adriaküste gefangen werden können.
In Kroatien hat die einheimische Bevölkerung eine lange Tradition im Fischfang, so
können Besucher immer an Informationen und Rat über den Fischfang gelangen.
Jede von der Küste entferntere Insel ist gut für den Fischfang. Je weniger Menschen auf der Insel,
desto mehr Fische im Meer.
Die Tradition des Fischfangs auf der Adriaküste und auf ihren Inseln dauert seit der Antike, wann der Fischfang
eine wichtige Nahrungsquelle war, und zwar besonders auf den Inseln Vis, Lastovo, Korèula, Hvar, Braè, Žirje,
Kornati und vielen anderen. Auf der Seite über die Insel Rab können sie über die Geschichte
des Fischfangs auf dieser Insel lesen.
Für den Fischfang müssen sie eine Genehmigung erlangen. Für die Beschaffung einer Genehmigung (Angelschein)
benötigt man einen Personalausweis (Reisepass, Führerschein). Die Genehmigungen werden in
Reiseagenturen und Reisebüros in allen Städten entlang der Küste ausgegeben. >
Es werden Genehmigungen für den Sportfischfang mit Angelhaken, mit der Unterwasserharpune, wie auch
die Genehmigungen für den Thunfischfang ausgegeben. Es gibt tägliche, wöchentliche, monatliche und
jährliche Genehmigungen. Genehmigungen fürs Freizeitfischen erlauben nicht mehr als drei
Fischfangzubehöre mit maximal fünf Angelhaken.
Das höchste Gewicht der Fangmenge ist 5 Kg täglich und den Fang darf man nicht verkaufen.
Die ganze Adria ist für den Fischfang freigegeben, wobei besondere Beschränkungen für d
ie Gewässer der Nationalparks (Kornati, Brijuni, Krka und Mljet) bestehen sowie für einige andere, kleinere Lokalitäten.
Hier finden sie Angebote für den Fischfang und für die gehörige Ausrüstung.
  Barbat (1)  Bariloviæ (1)  Baška Voda (1)  Bedekovèina (1)  Belo (1)  Biograd (1)  Cavtat (2)  Dubrovnik (1)  Duga Resa (2)  Dugo Selo (1)  Gornji Grahovljani (1)  Gospiæ (1)  Jezera (1)  Karlovac (1)  Komiža (1)  Korenica (1)  Korèula (1)  Lepajci (1)  Lokve (1)  Makarska (1)  Mali Lošinj (1)  Našice (1)  Novalja (1)  Ogulin (1)  Okrug Gornji (1)  Omiš (1)  Opatija (1)  Otok Žižanj (1)  Otoèac (1)  Pakoštane (1)  Plitvièka jezera (2)  Premantura (1)  Pula (2)  Rakitje (1)  Sali (1)  Saplunara (1)  Seget Donji (1)  Severin na Kupi (1)  Slatine (1)  Split (4)  Supetarska Draga (1)  Sveta Nedelja (1)  Sveti Martin na Muri (1)  Tršæe (1)  Veli Iž (1)  Vinišæe (1)  Vodice (1)  Zabok (1)  Zadar (1)  Zagreb (2)  Šarengrad (1)  Beli Manastir (1)  Bregana (1)  Crikvenica (1)  Ivaniæ-grad (1)  Jakovlje (1)  Kloštar Podravski (1)  Koprivnica (1)  Osijek (1)  Poreè (1)  Pula (1)  Rijeka (1)  Samobor (1)  Sesvete (1)  Split (6)  Vinkovci (1)  Zadar (2)  Zagreb (9)  Šibenik (1)  Ðakovo (1)
AUSRÜSTUNG FÜR DEN FISCHFANG
An der Adria übergehen die Fischer in den letzten Jahren auf die modernere Fischfangmethoden. Die langjährige
Angewohnheit des Handangelns ist schwer abzulegen, obwohl darin ein besonderer Reiz liegt,
jede Fischbewegung mit der Hand zu fühlen. Fischfang mit der Angelrute hat trotzdem zahlreiche Vorteile.
Sie können Fischfang bei starkem Wind betreiben oder gleichzeitig mehrere Ruten benutzen. Häufig fängt
die Rute alleine mit ihrer Elastizität den Fisch. Mit der Angelrute kommt es sehr seltener
zur Perückenbildung beim Auswerfen der Schnur als beim Handangeln.
Wenn sie ein Anfänger sind, ist die Ausrüstung nicht besonders wichtig, weil ihnen öfters passieren wird,
dass sie die Angelrute oder Rolle beschädigen. Erst wenn sie genügend Erfahrung im Fischfang gesammelt haben,
können sie über die Anschaffung einer Ausrüstung besserer Qualität nachdenken.
Angelrute
Die Materialien, die heute eingesetzt werden sind Stoffe wie Kohlefaser,
glasfaserverstärkte Kunststoffe und verschiedene Holzarten. Bevor man ins Angelgeschäft geht
oder Online bestellt sollte man wissen für welche Fischfangmethode man die Rute benötigt.
Die Ruten unterscheiden sich nach der Zahl der Teilen aus den sie besteht (Steckruten und Teleskopruten),
nach der Länge (1,5-6 m), dem Maximalgewicht des Grundbleis und dem Wurfgewicht. Unter ihnen gibt es eine
Vielzahl von Rutenarten für die verschiedensten Angelmethoden: Spinnruten, Pilkruten, Grundangelruten,
Fliegeruten, Bologneseruten. Angelruten unterscheiden sich auch nach dem Biegeverhalten, der so genannten Aktion.
Je biegsamer die Rute bzw. Rutenspitze, desto größer ist die Aktion. Eine Angel, die sich kaum biegen lässt,
besitzt eine geringe Aktion. Schwere Grundruten besitzen eine kleine Aktion, während leichte Spinnruten
eine relativ große Aktion aufweisen; die größte Aktion besitzen Fliegenruten. Die Rutenlänge sollte passend
zur jeweiligen Zielfischart gewählt werden.
Für kleine Fischarten ist eine 1,5 Meter lange Rute
mit einem Wurfgewicht von 10 g ausreichend. Für größere Fischarten braucht man längere Ruten mit
größerem Wurfgewicht, weil der Köder und die Wurfweite größer sind. Ruten können sehr leicht brechen,
wenn man sie mit zu schweren Köder und mit Grundblei, das schwerer als vorgeschrieben ist belastet.
Angelrolle
Die Angelrolle ist ein Schnurdepot, das die Angelschnur für den Wurf frei gibt,
versehen mit einer Kurbel, die mittels Übersetzung ein kontrolliertes Einholen der Angelschnur ermöglicht.
Außerdem verhindert sie die Entstehung von Perückenbildung beim Auswerfen der Schnur, insbesondere wenn
es windig ist. Da die Fische viel vorsichtiger sind, ermöglicht die Rolle der Schnur dünner zu sein.
Mit der integrierten Bremse der Angelrolle kann die Angelschnur abgebremst werden falls ein gefangener
Fisch zu stark zieht um zu verhindern, dass die Schnur aufgrund der herrschenden Kräfte zerissen wird.
Bei der Wahl der richtigen Angelrollen ist die Schnurkapazität entscheidend. Höhere Schnurkapazität
ermöglicht einen weiteren Auswurf des Köders. Für Anfänger ist es nicht sonderlich wichtig eine teuere Rolle zu kaufen. Wenn die Grundkenntisse über Fischerei beherrscht sind kann man teuere Rollen benutzen.
AAngelsschnur
Die Angelschnur ist ein sehr wichtiger Teil der Ausrüstung für den Fischfang. Gründe sind vielfältig:
- die Schnur muss sehr dünn und unsichtbar sein, damit sich Fische weniger erschrecken
- sie muss widerstandsfähig gegen mechanische Reize wie Einbiegungen, Dehnungen, Strapazierungen beim
ziehen über Steine, Alter u.a.
- sie muss widerstandsfähig gegen die Sonne und Meerwasser sein
Man unterscheidet grundsätzlich zwischen den dünnen monofilen und geflochtenen Schnüren. Die geflochtene Schnur
ist bei gleichem Durchmesser viel belastbarer als monofile Schnur. Sie können farblos oder verschiedenfarbig sein.
Beim Kauf sollte man Acht auf die Schnurbelastung geben, obwohl sie nicht das entscheidende Kriterium
für die Qualität der Angelschnur ist.
Die Schnur sollte von Zeit zu Zeit ausgewechselt werden, insbesondere falls es zum Stocken kam
oder sie dem Meerwasser länger ausgesetzt war.
FISCHFANGMETHODEN
Es gibt viele Fischfangmethoden beim Meeresfischen: Bootsangeln, Angeln vom Ufer, Fischfang am Tage, Nachtfischen.
Angeln vom Ufer hat eine Reihe von Untergruppen. Angeln auf kleine Fische. Angeln auf große Fische.
Fischen an der Oberfläche. Grundfischen auf sandigem Grund. Grundfischen auf steinigem Grund.
Fischfang in seichten Gewässern. Fischfang in tiefen Gewässern. Fischen im Wellenschaum usw.
Angeln vom Ufer kann sehr vielfältig sein. Man kann kleine Fische angeln, aber auch die besten Meeresfischarten
wie die Goldbrasse, Zweibindenbrasse, Geißbrasse, Spitzbrasse, Marmorbrasse, Zahnforelle.
Während die Goldbrasse und Marmorbrasse am sauberen Meeresböden leben, sind die anderen Fischarten am
überwiegend steinigen Meeresböden zu finden.
Ausnhamsweise beim Nachtfischen, wann sich alle genannten Fischarten am sandigen Meeresböden
oder im seichten Wasser aufhalten .
Beim Bootsangeln gibt es ebenfalls verschiedene Formen, ähnlich wie beim Angeln vom Ufer.
Eine spezielle Fischfangmethode ist das Schleppfischen. Beim Schleppfischen werden Zahnforellen,
Gelbschwanzmakrelen, Thunfische, Pelamiden, Seebarsche, aber auch kleine Fische wie Makrelen,
Brandbrassen, Hornhechte u.a. geangelt.
Eine besondere Fischfangmethode ist die, von Tintenfischen. Sie werden hauptsächlich vom Boot aus gefischt,
aber auch vom Ufer mit etwas weniger Erfolg. Nach dem Auswerfen lässt man den Kunstköder
oder auch mehrere auf den Grund sinken, anschließend erfolgt das Zupfen bei dem der Köder
angehoben und anschließend wieder auf den Grund abgelassen wird.
FISCHKÖDER
Beim Meerangeln werden viele Fischköder benutzt. Sie werden auf lebendige oder tote Fische, Seewürmer,
Muscheln, Krebse, Seeschnecken, Brot oder Teig und Kunstköder aufgeteilt.
Lebendige Fische werden als Köder für Zahnforellen, Gelbschwanzmakrelen, Seebarsche u.a. benutzt.
Meistens sind das der Hornhecht, die Großköpfige Meeräsche, und von den Weichtieren der Tintenfisch.
Tote Fische können auch für die gleichen Fischarten als Köder benutzt werden, aber mit wesentlich schlechterer Wirkung.
Sardinen und Kornährenfische können für verschiedene Fischarten benutzt werden, aber es ist nicht möglich
den Köder genug weit zu werfen, ausgenommen man befestigt den Köder mit unsichtbaren Faden am Haken.
Seewürmerarten gibt es viele. Die bekanntesten sind der Riesenborster und 'Bibi'. Der Riesenborster ist
ein universeller Köder, aber wegen des Preises ist es ist nicht klug ihn für kleine Fische zu benutzen.
'Bibi' ist wegen seiner Härte ein ausgezeichneter Köder für die Goldbrasse und Zahnforelle.
Muscheln sind auch gute Köder. Der Nachteil ist, dass sie leicht vom Haken fallen. Ein häufig gebrauchter
Köder ist die Miesmuschel – besonders beim Angeln im Tiefen (Rotbrasse, Zweibindenbrasse ) oder beim Angeln
von Fischen, die sich nahe an der Oberfläche aufhalten oder an die Oberfläche kommen (Gelbstrieme, Brandbrasse u.ä.).
Von den Seeschnecken erweist sich die Purpurschnecke als besonders guter Köder für die Goldbrasse.
Kleine Seeschnecken, die sich an der Grenze der Flut und Ebbe befinden sind ideal als Köder für kleine Fische.
Brot wird am meisten als Köder für die Großköpfige Meeräsche benutzt. Teig aus Mehl und Parmesan ist ein sehr
guter Köder, aber er fällt leicht vom Haken.
Angeln mit dem Kunstköder kann vom Strand aus geführt werden (Seebarsch, Hornhecht, Makrele, Brandbrasse)
oder aus einem geankerten oder fahrenden Boot. Aus dem geankerten Boot wird der Kunstköder so weit
wie möglich geworfen und in der gewünschten Tiefe gezogen, je nachdem welcher Fisch geangelt wird.
Vom fahrenden Boot aus werden hauptsächlich große Raubfische wie die Zahnforelle, Gelbschwanzmakrele,
Pelamide u.ä., aber auch kleinere Fische wie die Makrele, Mittelmeer Makrele usw. gefischt.
DAS ANFÜTTERN
Heute gibt es immer weniger Fische. Um Erfolg im Angeln zu haben, ist es sehr wichtig je mehr Fische anzulocken
und sie im Angelrevier zu behalten.
Einige Fischarten sollte man ein paar Tagen hintereinander bevor man Angeln geht anfüttern, wie zBs. die Goldbrasse.
Am besten ist gemischte Arten des Anfüttern vorzubereiten, um unterschiedliche Fischarten anzulocken.
Am meisten wird ein Gemisch aus gemahlenen Sardinen und Brot oder Mehl zum Anfüttern benutzt.
Falls am Boden geangelt wird, sollte man ins Gemisch etwas Sand zufügen. Falls in größeren Tiefen geangelt wird,
sollte das Anfüttern kompakt sein, damit es sich nicht auflöst. Am besten man tut es in Nylonstrümpfe.
Ausgezeichnet zum Anfüttern sind Seeigel, aber sie werden von kleinen Fischen schnell aufgegessen. Seeigel
sind geeigneter fürs Nachtangeln. Noch besser ist die Seeigel zusammen mit Miesmuscheln zu zerdrücken
und daraus ein Gemisch machen.
Falls an der Oberfläche geangelt wird oder nahe an der Oberfläche sollte das Gemisch nicht zu
kompakt sein und muss öfter ins Meer geworfen werden, damit sich die Fische im Angelrevier aufhalten.
Zum Anfüttern der Großköpfige Meeräsche ist am besten zerkrümeltes Altbrot, und als Köder frisches Brot.
Heute gibt es zum Anfüttern fertig gemachte Gemische für verschiedene Angelmethoden zu kaufen .
DER BORSTENWURM - EUNICE APHRODITOIS
Der Borstenwurm eignet sich hervorragend als Köder zum Fischfang für die Mehrzahl der Fischarten.
Zum Ausdruck kommt er beim Nachtfischen, weil Teile des Wurmes weiter am Haken leben
und durch flimmern Fische anlocken. Weiche Teile werden von kleinen Fischen aufgefressen, außer den harten Kopfteilen.
Wie wird der Wurm gefangen?
Der einfachste Weg ist mit dem Geldbeutel, aber ziemlich teuer. Ein Wurm kostet in Angelgeschäften
mindestens 50 Kuna, und mit einem Stück betreibt man nicht seriösen Fischfang (vielleicht beim Nachtfischen).
Den Wurm zu fangen ist ziemlich kompliziert. Heutzutage ist es noch mühsamer, weil Fundorte des Borstenwurmes
sehr seltener geworden sind, und er vermehrt sich und wächst sehr langsam. Sie sollten in der Lage sein,
tief tauchen zu können, obwohl man den Wurm in Tiefen von halben Meter finden kann.
Für den Fang braucht man eine meistens rohrförmige Trapula (Falle). Sie wird auf die Öffnung des Loches,
in dem sich der Wurm befindet angebracht.abrA
In die Trapula kommt der Köder – üblicherweise in ein Tuch gewickeltes Stück salziger Sardinen oder Sardinenepastete. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass nebensache ist, wie der Köder aussieht, weil wenn der Wurm in die Trapula geraten ist, beißt er irgendwas das weich ist und Geruch hat an. Wichtig ist, wenn sie das Loch finden, den Wurm in die Trapula rein zu bekommen. Ich benutze dabei Injektionsspritzen aus Kunststoff, die ich halb mit Sardinenpastete fülle. Wenn ich ein Loch finde, spritze ich etwas Pastete ein. Wenn der Wurm anbeißt, hakt sich an die Trapula eine Flasche, die den Wurm langsam herauszieht. Es werden 1-Liter-Flaschen benutzt, ausnahmweise werden zwei Flaschen angehakt, falls der Wurm sehr groß ist. Während des Herausziehen sollte man Acht geben, dass der Wurm von kleinen Fischen nicht aufgefressen wird oder abreißt. Auch in solchen Fällen ist es machbar den ganzen Wurm zu retten, wenn sie sehr nah sind und wenn der Wurm nicht gleich im Loch verschwindet. Sie können ihn langsam mit den Händen aus dem Loch herausziehen.
Wie finden sie ein Loch wo sich der Wurm befindet?
Dies ist der schwerste Teil der Arbeit. Es gibt verschiedene Zeichen, nach den man erkennen kann,
dass es sich um das Loch eines Wurmes handelt. Üblicherweise befinden sich auf sauberen Meeresböden um
das Loch Häufchen von feinem, graublauen Sand, die der Wurm hinauswerft während er sein Loch reinigt.
Öfters findet man um das Loch auch Kot des Wurmes.
Wenn sich viele kleinere Steine auf dem Gelände befinden, bleibt einem nicht anderes übrig außer jeden
Stein einzeln zu heben. So findet man oft das Loch des Wurmes.
Viel leichter den Wurm zu finden ist gegen Sommerende, weil er anfängt von Grashalmen Kanäle zu bauen,
die sich ans Loch fortsetzen. Auf dieser Weise wird er viel bemerkbarer.
Beginner sollten ein zwanzig Zentimeter langes Seil in eine Salzlake aus Sardinen anfeuchten und es am
Vorabend auf den Boden legen. Am Morgen, wenn sie Glück haben, das Seil am Platz wo sich der Wurm befindet
gelegt zu haben, wird das Seil an einer oder mehreren Stellen ans Loch eingezogen.
Beim Fang des Borstenwurm braucht man viel Geduld, aber wenn sie den Fischfang lieben, lohnt es sich.
Alle Fische auf den Fotos wurden mit dem Wurm gefangen.
|
|